{"id":1991,"date":"2025-03-12T18:37:34","date_gmt":"2025-03-12T18:37:34","guid":{"rendered":"https:\/\/buecher-books-libros.com\/?p=1991"},"modified":"2025-03-13T06:43:14","modified_gmt":"2025-03-13T06:43:14","slug":"lenka-reinerova-zuhause-in-prag-manchmal-auch-anderswo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buecher-books-libros.com\/es\/r\/lenka-reinerova-zuhause-in-prag-manchmal-auch-anderswo\/","title":{"rendered":"Lenka Reinerov\u00e1: Zuhause in Prag-Manchmal auch anderswo"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/buecher-books-libros.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_2485-1-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1992\" style=\"width:843px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/buecher-books-libros.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_2485-1-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/buecher-books-libros.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_2485-1-225x300.jpeg 225w, https:\/\/buecher-books-libros.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_2485-1-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/buecher-books-libros.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_2485-1-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/buecher-books-libros.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_2485-1-9x12.jpeg 9w, https:\/\/buecher-books-libros.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_2485-1-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In der kleinen Prager Buchhandlung \u201eSpolecnost Franze Kafky\u201c stie\u00df ich auf dieses Buch der bis mir dahin unbekannten Autorin. Allein die wenigen biographischen Angaben im Klappentext gen\u00fcgten f\u00fcr den Entschluss: Dieses Buch wird nicht nur gekauft, sondern auch sofort gelesen. Gesagt, getan und nicht bereut.<\/p>\n\n\n\n<p>Reinerov\u00e1, 1916 in eine b\u00fcrgerliche j\u00fcdische Prager Familie geboren, starb 2008 in Prag. In diesem langen Leben hat sie die Trag\u00f6dien ihres Landes und Europas erlebt und \u00fcberlebt und wurde zur literarischen Zeitzeugin.<\/p>\n\n\n\n<p>Die titelgebende Erz\u00e4hlung nimmt uns mit auf ihre biographische Reise.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Einstieg alleine ist bezeichnend. Sie sieht auf den Treppen zur Londoner Royal Festival Hall eine junge, offensichtlich obdachlose Frau und nennt sie, der \u00c4hnlichkeit mit Virginia Woolf wegen, f\u00fcr sich Virginia.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Blick auf die \u201eabgelegten Paketen \u00e4hnelnden H\u00e4uflein\u201c der Obdachlosen macht sie eine ganz pers\u00f6nliche \u00fcberraschende Entdeckung.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Geschichte ihres erzwungenen Nomadentums, ihrer Exile, ihrer Vertreibungen stellt sie fest: \u201eWo immer ich gewesen bin, wohin mich auch meine unruhigen Geschicke verschlagen haben, stets und \u00fcberall war ich mit einem Dach \u00fcber meinem Kopf versehen\u201c. Von diesen ihren \u201everschiedenartigen vier W\u00e4nden\u201c will sie Virginia erz\u00e4hlen und bezieht diese junge Unbekannte im Verlaufe der Erz\u00e4hlung immer wieder monologartig mit ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Einem gl\u00fccklichen Zufall ist es zu verdanken, dass die Berufsanf\u00e4ngerin bei Kriegsausbruch im Ausland ist und so als J\u00fcdin nicht in die H\u00e4nde der Nazis f\u00e4llt. Ihr gelingt die Weiterreise nach Paris, nach gelungenem Start wird sie verhaftet, Gef\u00e4ngnis- und Lagerhaft folgen. Sie kann ein Visum nach Mexiko ergattern, das Schiff wird jedoch aufgebracht und die Geschichte wiederholt sich, Gef\u00e4ngnis und Lagerhaft in Marokko.<\/p>\n\n\n\n<p>In Mexiko trifft sie einen Freund aus Prag wieder, sie heiraten. Nach Kriegsende geht sie mit ihrem Mann zun\u00e4chst in dessen Heimat nach Belgrad und fragt sich, ob eine R\u00fcckkehr nach Prag nach dem Verlust ihrer Familie \u00fcberhaupt noch verlockend sein kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Lebensbericht ist nicht ersch\u00f6pfend, beschr\u00e4nkt sich auf die grossen Linien. Sie berichtet n\u00fcchtern, sachlich, fast distanziert, kaum klagend oder gar larmoyant \u00fcber diese Irrungen und Wirrungen, denen sie \u00fcber Jahre ausgesetzt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend bewertet sie diese Jahre als dramatisch, mitunter auch tragisch \u201edoch immer aufregend, neu und also im Grund genommen bereichernd\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrer trotz der vielen Herausforderungen optimistischen Annahme dessen, was das Leben einem Menschen zuf\u00fcgen kann, verschweigt&nbsp;&nbsp;sie aber auch nicht das belastende Grundrauschen des Exils: \u201e Dieses Fortgerissensein war es, das einem auch in Augenblicken des Frohseins in der Fremde, unterdr\u00fcckt und verwunschen, still auflauerte und den Menschen mit uferloser Traurigkeit \u00fcberschwemmte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die komplexe Problematik der R\u00fcckkehr aus dem Exil fasst sie knapp zusammen: \u201eDer Freude der Heimkehr folgte viel Bitterkeit und Entt\u00e4uschung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aber obwohl sie ihre gesamte Familie verloren hatte teilt sie nicht das Lebensfazit des alten deutschen Gewerkschafters Hermann Duncker, der ihr sagte: \u201eWenn ich meinen Erinnerungen nachh\u00e4nge, gehe ich \u00fcber einen Friedhof\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autorin kommt f\u00fcr sich zu dem vers\u00f6hnlichen Schluss: \u201eAber zu Hause, das wei\u00df ich verl\u00e4sslich, richtig zu Hause bin ich in Prag\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hat, neben ihrem optimistischen Grundsatzurteil sicher auch etwas zu mit B\u00fcchern und ihrer Leseleidenschaft zu tun.zu tun. Die erl\u00f6sende Frage in ihrer langen Einzelhaft in Frankreich lautete: \u201eM\u00f6chten Sie etwas lesen, Madame?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Gerne h\u00e4tte ich mehr erfahren \u00fcber ihre Zeit in der Tschechoslowakei nach dem Krieg, ihre Verhaftung im Zuge einer der brutalen stalinistischen S\u00e4uberungswellen, den Prager Fr\u00fchling und ihren Ausschluss aus der KP im Kontext der \u201eNormalisierung\u201c nach der Niederschlagung der Reformbem\u00fchungen durch die sozialistischen Bruderstaaten des Warschauer Paktes unter der glorreichen F\u00fchrung der Sowjetunion.<\/p>\n\n\n\n<p>Im zweiten Teil des Buches geht es um den \u201eHausengel\u201c, wohlgemerkt nicht den von einer \u201ehimmlischen Obrigkeit zugeteilten\u201c Schutzengel. Den Hausengel \u201emuss man aus eigener Kraft mitschaffen\u201c. Er ist ein \u201eUnruhegeist und der geduldige Zubringer guten Mutes\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In der ersten Geschichte geht es um das Lebensthema Reinerov\u00e1s, Flucht, Exil, Ausharren in der Transitexistenz\u2026der aus Br\u00fcnn stammende Arzt, Dr. Michal Racek, wartet in Marseille auf die ersehnte Schiffspassage in die USA um den Nazis zu entkommen. Auf der Flucht und \u00fcber Monate in Marseille vereinsamt gelingt ihm wider Erwarten, die Zufallsbekanntschaft zu der jungen Tschechin Darinka zu vertiefen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie arbeitet im Widerstand gegen die Nazi-Besatzung, wird zum Vorbild f\u00fcr Michal und bringt ihm ihr Konzept des Hausengels nahe: \u201eDer kommt, wenn er merkt, dass man selbst den guten Willen hat, sich nicht von einer b\u00f6sen inneren oder \u00e4u\u00dferen Gefahr unterkriegen zu lassen, ganz allein damit jedoch nicht fertig werden kann. Da hilft er dann und ebnet auch den Weg zu den Mitmenschen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Einsatz&nbsp;&nbsp;Darinkas und ihrer Freunde, die ihr Leben trotz der allt\u00e4glichen Gefahr als gut empfinden, \u201eweil wir ihm einen Sinn&nbsp;&nbsp;gegeben haben\u201c, \u00f6ffnet Michal die Augen \u00fcber das, was er als&nbsp;&nbsp;seine \u201eleere Existenz\u201c empfindet. Diese Selbsterkenntnis und die Tatsache, dass er sich in Darinka verliebt hat, stellen seine Reisabsichten auf den Pr\u00fcfstand. Wo liegt der Sinn seines Lebens, auch wenn er dieses mit Darinka nicht wird teilen k\u00f6nnen? Endlich erh\u00e4lt er die so lange ersehnte Schiffspassage. Nun muss er sich entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>In der zweiten sehr viel k\u00fcrzeren Erz\u00e4hlung verkn\u00fcpft die Autorin das J\u00fcdisch- und damit Anders-Sein der Hauptfigur Hanna, Patientin in einer Kurklinik, mit dem Schicksal aus anderen Gr\u00fcnden gemiedener, ausgeschlossener Menschen und zeigt, welche aufschlie\u00dfende, ja heilende Kraft in menschlicher Zuwendung liegen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Reinerov\u00e1 hat eine Reihe weiterer B\u00fccher geschrieben, meist nur noch antiquarisch zu erhalten. Mich hat \u201eZu Hause in Prag begeistert\u201c. Es ist nie zu sp\u00e4t, eine Autorin zu entdecken. In diesem Falle doppelt sch\u00f6n, dank eines Zufalls und in ihrer Heimatstadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Lenka Reinerov\u00e1: Zuhause in Prag &#8211; Manchmal auch anderswo. Aufbau Verlag 2000. ISBN:978-3351023874<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger\" title=\"\" data-post-id=\"1991\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger\" title=\"\" data-post-id=\"1991\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-down\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\"><\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der kleinen Prager Buchhandlung \u201eSpolecnost Franze Kafky\u201c stie\u00df ich auf dieses Buch der bis mir dahin unbekannten Autorin. 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Nach Kriegsende geht sie mit ihrem Mann zun\u00e4chst in dessen Heimat nach Belgrad und fragt sich, ob eine R\u00fcckkehr nach Prag nach dem Verlust ihrer Familie \u00fcberhaupt noch verlockend sein kann.&nbsp; Dieser Lebensbericht ist nicht ersch\u00f6pfend, beschr\u00e4nkt sich auf die grossen Linien. Sie berichtet n\u00fcchtern, sachlich, fast distanziert, kaum klagend oder gar larmoyant \u00fcber diese Irrungen und Wirrungen, denen sie \u00fcber Jahre ausgesetzt war. Zusammenfassend bewertet sie diese Jahre als dramatisch, mitunter auch tragisch \u201edoch immer aufregend, neu und also im Grund genommen bereichernd\u201c. In ihrer trotz der vielen Herausforderungen optimistischen Annahme dessen, was das Leben einem Menschen zuf\u00fcgen kann, verschweigt&nbsp;&nbsp;sie aber auch nicht das belastende Grundrauschen des Exils: \u201e Dieses Fortgerissensein war es, das einem auch in Augenblicken des Frohseins in der Fremde, unterdr\u00fcckt und verwunschen, still auflauerte und den Menschen mit uferloser Traurigkeit \u00fcberschwemmte.\u201c Auch die komplexe Problematik der R\u00fcckkehr aus dem Exil fasst sie knapp zusammen: \u201eDer Freude der Heimkehr folgte viel Bitterkeit und Entt\u00e4uschung.\u201c Aber obwohl sie ihre gesamte Familie verloren hatte teilt sie nicht das Lebensfazit des alten deutschen Gewerkschafters Hermann Duncker, der ihr sagte: \u201eWenn ich meinen Erinnerungen nachh\u00e4nge, gehe ich \u00fcber einen Friedhof\u201c. Die Autorin kommt f\u00fcr sich zu dem vers\u00f6hnlichen Schluss: \u201eAber zu Hause, das wei\u00df ich verl\u00e4sslich, richtig zu Hause bin ich in Prag\u201c. Das hat, neben ihrem optimistischen Grundsatzurteil sicher auch etwas zu mit B\u00fcchern und ihrer Leseleidenschaft zu tun.zu tun. Die erl\u00f6sende Frage in ihrer langen Einzelhaft in Frankreich lautete: \u201eM\u00f6chten Sie etwas lesen, Madame?\u201c Gerne h\u00e4tte ich mehr erfahren \u00fcber ihre Zeit in der Tschechoslowakei nach dem Krieg, ihre Verhaftung im Zuge einer der brutalen stalinistischen S\u00e4uberungswellen, den Prager Fr\u00fchling und ihren Ausschluss aus der KP im Kontext der \u201eNormalisierung\u201c nach der Niederschlagung der Reformbem\u00fchungen durch die sozialistischen Bruderstaaten des Warschauer Paktes unter der glorreichen F\u00fchrung der Sowjetunion. Im zweiten Teil des Buches geht es um den \u201eHausengel\u201c, wohlgemerkt nicht den von einer \u201ehimmlischen Obrigkeit zugeteilten\u201c Schutzengel. Den Hausengel \u201emuss man aus eigener Kraft mitschaffen\u201c. Er ist ein \u201eUnruhegeist und der geduldige Zubringer guten Mutes\u201c. In der ersten Geschichte geht es um das Lebensthema Reinerov\u00e1s, Flucht, Exil, Ausharren in der Transitexistenz\u2026der aus Br\u00fcnn stammende Arzt, Dr. Michal Racek, wartet in Marseille auf die ersehnte Schiffspassage in die USA um den Nazis zu entkommen. Auf der Flucht und \u00fcber Monate in Marseille vereinsamt gelingt ihm wider Erwarten, die Zufallsbekanntschaft zu der jungen Tschechin Darinka zu vertiefen. Sie arbeitet im Widerstand gegen die Nazi-Besatzung, wird zum Vorbild f\u00fcr Michal und bringt ihm ihr Konzept des Hausengels nahe: \u201eDer kommt, wenn er merkt, dass man selbst den guten Willen hat, sich nicht von einer b\u00f6sen inneren oder \u00e4u\u00dferen Gefahr unterkriegen zu lassen, ganz allein damit jedoch nicht fertig werden kann. Da hilft er dann und ebnet auch den Weg zu den Mitmenschen\u201c. Der Einsatz&nbsp;&nbsp;Darinkas und ihrer Freunde, die ihr Leben trotz der allt\u00e4glichen Gefahr als gut empfinden, \u201eweil wir ihm einen Sinn&nbsp;&nbsp;gegeben haben\u201c, \u00f6ffnet Michal die Augen \u00fcber das, was er als&nbsp;&nbsp;seine \u201eleere Existenz\u201c empfindet. Diese Selbsterkenntnis und die Tatsache, dass er sich in Darinka verliebt hat, stellen seine Reisabsichten auf den Pr\u00fcfstand. Wo liegt der Sinn seines Lebens, auch wenn er dieses mit Darinka nicht wird teilen k\u00f6nnen? Endlich erh\u00e4lt er die so lange ersehnte Schiffspassage. Nun muss er sich entscheiden. In der zweiten sehr viel k\u00fcrzeren Erz\u00e4hlung verkn\u00fcpft die Autorin das J\u00fcdisch- und damit Anders-Sein der Hauptfigur Hanna, Patientin in einer Kurklinik, mit dem Schicksal aus anderen Gr\u00fcnden gemiedener, ausgeschlossener Menschen und zeigt, welche aufschlie\u00dfende, ja heilende Kraft in menschlicher Zuwendung liegen kann. Reinerov\u00e1 hat eine Reihe weiterer B\u00fccher geschrieben, meist nur noch antiquarisch zu erhalten. Mich hat \u201eZu Hause in Prag begeistert\u201c. Es ist nie zu sp\u00e4t, eine Autorin zu entdecken. In diesem Falle doppelt sch\u00f6n, dank eines Zufalls und in ihrer Heimatstadt. Lenka Reinerov\u00e1: Zuhause in Prag &#8211; Manchmal auch anderswo. Aufbau Verlag 2000. 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